Sebastian (16) erzählt:
Alles läuft wie geschmiert
Sebastians Herz schlägt ihm bis zum Hals, als Daniel ihn anschaut
Es war an einem warmen Abend im Sommer. Daniel, einer meiner Freunde, den ich schon länger kannte, der einen echt verdammt heißen Body hat, und dessen Körper ich auch im Sportunterricht beim Umziehen regelmäßig begutachtete, wollte bei mir vorbeikommen. Ich war total aufgeregt, denn ich fand ihn schon seit langer Zeit verdammt süß und machte mir auch Hoffnungen, weil er immer solche Anmerkungen machte. Jedenfalls habe ich mich echt lange fertig gemacht, weil ich hoffte, dass sich eine Gelegenheit ergeben würde, ihn beim Thema Jungs mal auf den Zahn zu fühlen. Schließlich war es dann auch so weit. Es klingelte an der Tür. Erst saßen wir auf meinem Sofa, hörten Musik, bis er schließlich fragte, ob ich Pornos auf meinem PC habe. "Klar!" sagte ich und zeigte ihm eine kleine Auswahl von Hetero-Filmen, die ich selber garnicht schaute. Er entschied sich für einen. Wir schauten eine Zeit lang, bis er mich ansah, seinen Penis aus seiner Boxershort holte und anfing zu wixen. Total perpelx starrte ich nur auf sein bestes Stück, bis er fragte, ob ich nicht "mitmachen" wolle. Das machte ich dann auch. Allerdings merkte ich, dass wir beide nicht auf den Bildschirm guckten, sondern viel mehr auf den jeweils anderen.
Das merkte er offensichtlich auch, lächelte mich an und sagte nur: "...hast nen schönen Penis...darf...darf ich den vielleicht mal anfassen?" Damit hatte ich natürlich gar nicht gerechnet, aber ich antwortete nur: "Wenn ich deinen auch mal anfassen darf." So saßen wir dann in meinem Zimmer und holten uns gegenseitig einen runter. Und als ob das noch nicht genug wäre, meinte er nach ein paar Minuten dann zu mir: "Jetzt einen geblasen bekommen... das wärs!" Nervös sagte ich nur: "Mhh, tja, kein Mädchen in der Nähe. Aber... soll ich vielleicht mal?" "Würdest du das wirklich machen?" entgegnete er überracht "Klar, wenn du willst." "Mhh, ja dann."
Ihr könnt euch vorstellen, was wir dann gemacht haben. Ich habe ihm einen geblasen. Ein verdammt komisches gefühl, so das erste mal einen Penis im Mund zu haben. Ich dachte aber gar nicht weiter darüber nach. Es gefiel mir sehr gut und ihm auch, was nicht zu überhören war. Später als er dann ging, sagte er nurnoch: "Und behalt das mit dem Blasen für dich, sonst denkt noch jemand, wir sind..." Er sprach es nicht aus, aber wir beide wussten, was er meinte. Wir lachten.
Als er weg war, lag ich auf meinem Bett und dachte über das, was gerade passiert war, nach. In diesem Moment wurde mir klar: Sebastian, du bist schwul. Wir redeten nur noch einmal über diesen Abend. Er meinte, es habe ihm gut gefallen und er könnte sich vorstellen, das zu wiederholen, wenn ich Lust dazu hätte. Aber dazu kam es nie. Ich wechselte kurze Zeit später die Schule und seditdem ist der Konakt fast völlig abgebrochen. Aber ich denke nach wie vor, dass dieses Ereignis unglaublich wichtig für mein Outing war, weil ich mir erst in diesem Moment selber eingestehen konnte, schwul zu sein.



